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SRp75 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401964-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das menschliche SRSF4-Gen kodiert den serin-/argininreichen Spleißfaktor SRp75, ein RNA-bindendes Protein, das die Auswahl von Spleißstellen und das alternative Spleißen von Prä-mRNAs koordiniert. SRp75 ist an der Assemblierung des Spleißosoms beteiligt und koppelt Spleißentscheidungen an Transkription und mRNA-Export, wodurch es die Proteomvielfalt und Zellzustandsübergänge beeinflusst. Durch die Regulation von Exon-Inklusion und dem Gleichgewicht von Isoformen wirkt SRSF4 auf Signalwege ein, die Zellzyklusprogression, Differenzierungsprogramme und stressresponsive Genexpression steuern. Fehlregulierte Spleißnetzwerke unter Beteiligung von SR-Proteinen, einschließlich SRp75, werden mit krankheitsassoziierter Umgestaltung des Transkriptoms in Verbindung gebracht und häufig im Kontext onkogener Signalwege und neurodegenerativer Pathologie untersucht.
SRp75 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SRSF4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SRp75 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SRSF4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SRSF4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SRp75-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SRSF4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SRp75-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SRp75-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SRSF4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.