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SRC-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400879-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SRC-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400879-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NCOA1 kodiert den Steroidrezeptor‑Koaktivator 1 (SRC‑1), einen transkriptionellen Koaktivator, der ligandaktivierte nukleäre Rezeptoren und andere Transkriptionsfaktoren mit chromatinmodifizierenden Komplexen verbindet. SRC‑1 koordiniert Histonacetylierung und Chromatin‑Remodelling, um Genprogramme zu steuern, die an Hormonantwort, Proliferation, Stoffwechsel und Differenzierung beteiligt sind. Es ist Teil von Signalnetzwerken, die durch Östrogen‑, Androgen‑, Progesteron‑, Glukokortikoid‑ und Schilddrüsenhormonrezeptoren angetrieben werden, und greift über phosphorylierungsabhängige Koaktivator‑Dynamiken in Signalwege wie MAPK/ERK und PI3K/AKT ein. Eine fehlregulierte Expression oder Aktivität von NCOA1/SRC‑1 wurde mit veränderter endokriner Signalübertragung und transkriptioneller Reprogrammierung in verschiedenen Krebsarten sowie in metabolischen und inflammatorischen Kontexten in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zur Genregulation unterstützt.
SRC-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NCOA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NCOA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NCOA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NCOA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.