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SR-5A Double Nickase Plasmid (h) | sc-404950-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SR-5A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404950-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HTR5A kodiert den menschlichen 5‑Hydroxytryptamin‑Rezeptor 5A (SR‑5A), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der serotonerge Signale an intrazelluläre Second‑Messenger‑Signalwege weiterleitet. SR‑5A koppelt vorwiegend an Gi/o‑Proteine und moduliert dadurch die Adenylylcyclase‑Aktivität sowie das nachgeschaltete cAMP/PKA‑Signaling, mit weiterreichenden Effekten auf neuronale Erregbarkeit und synaptische Transmission. Durch seine Einbindung in serotoninregulierte Netzwerke ist HTR5A für Untersuchungen der Funktion von ZNS‑Schaltkreisen und der neuromodulatorischen Kontrolle des Verhaltens relevant. Eine fehlregulierte Signalübertragung über serotonerge Rezeptoren, einschließlich veränderter 5‑HT‑Rezeptorexpression und Kopplung, wird häufig im Zusammenhang mit Mechanismen neuropsychiatrischer und neuroentwicklungsbedingter Erkrankungen untersucht.
SR-5A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR5A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR5A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR5A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR5A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.