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SR-4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403373-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SR-4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403373-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HTR4 kodiert den humanen 5‑Hydroxytryptamin‑Rezeptor 4 (SR‑4), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der vorwiegend an Gs koppelt, um die Adenylylcyclase zu stimulieren, cAMP zu erhöhen und PKA‑ sowie EPAC‑abhängige Signalprogramme zu aktivieren. Über diese Signalwege kann SR‑4 die Freisetzung von Neurotransmittern, die neuronale Erregbarkeit sowie sekretorische und motilitätsbezogene Prozesse des Epithels modulieren und dabei serotonerge Signale mit nachgeschalteten Phosphorylierungsnetzwerken und Genexpression verknüpfen. Die HTR4‑Aktivität greift in umfassendere serotonerge und zyklische‑Nukleotid‑Signalnetzwerke ein, die synaptische Plastizität und die neurogastrointestinale Physiologie prägen. Eine Fehlregulation der HTR4‑vermittelten Signalübertragung wurde im Kontext von Erkrankungen untersucht, bei denen serotonerger Tonus und Motilitätsregulation eine Rolle spielen, was seine Bedeutung als mechanistischer Knotenpunkt in signalwegfokussierten Studien unterstreicht.
SR-4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.