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SR-2C Double Nickase Plasmid (h) | sc-400886-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SR-2C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400886-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HTR2C kodiert den humanen Serotonin-2C-Rezeptor (SR-2C), einen G‑Protein-gekoppelten Rezeptor, der überwiegend an Gq/11 koppelt und dadurch die Phospholipase‑C-Signalübertragung, den Inositolphosphat-Umsatz, die intrazelluläre Ca2+-Mobilisierung sowie nachgeschaltete Aktivitäten der PKC/MAPK-Signalwege stimuliert. SR-2C moduliert neuronale Erregbarkeit und synaptische Transmission und spielt eine wichtige Rolle bei der Appetitregulation, stimmungsbezogenen Verhaltensweisen und der neuroendokrinen Steuerung. Der Rezeptor wird zudem durch RNA-Editing geprägt, das die Ligandenantwort und die Signalwegpräferenz (Signaling Bias) verändert und damit eine zusätzliche Ebene posttranskriptioneller Regulation hinzufügt. Eine Fehlregulation der HTR2C-Signalgebung und der Editing-Muster wurde mit neuropsychiatrischen und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien serotonerger Schaltkreise und der Dynamik von GPCR-Signalwegen unterstützt.
SR-2C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR2C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR2C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR2C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR2C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.