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SR-2C CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400886-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SR-2C CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400886-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
HTR2C kodiert den menschlichen 5‑Hydroxytryptamin‑Rezeptor 2C (SR‑2C), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der hauptsächlich über Gq/11 signalisiert, um die Phospholipase C zu aktivieren, die Mobilisierung von intrazellulärem Ca2+ zu erhöhen und PKC‑abhängige Phosphorylierungskaskaden anzustoßen. SR‑2C beeinflusst außerdem die MAPK/ERK‑Signalgebung und reguliert die Neurotransmitterfreisetzung durch Modulation der neuronalen Erregbarkeit und der synaptischen Transmission in serotonergen Schaltkreisen. Über diese Signalwege trägt HTR2C zur zentralen Kontrolle von Appetit, Stimmung sowie endokrinen/autonomen Outputs bei, und eine Fehlregulation wurde in experimentellen und genetischen Studien mit neuropsychiatrischen und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen HTR2C zu einem nützlichen Ziel, um die Dynamik der GPCR‑Signalübertragung, Effekte von Rezeptor‑Editing/Isoformen sowie Pathway‑Crosstalk in neuronalen und neuroendokrinen Zellmodellen zu untersuchen.
SR-2C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HTR2C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SR-2C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HTR2C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HTR2C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SR-2C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HTR2C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SR-2C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SR-2C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HTR2C-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.