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SPATA18 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407015-NIC | 20 µg | $410.00 |
SPATA18 (auch als MIEAP bekannt) kodiert ein stressresponsives Protein, das die mitochondriale Qualitätskontrolle unterstützt, indem es die lysosomenabhängige Beseitigung oder Reparatur geschädigter Mitochondrien fördert. Dadurch trägt es dazu bei, die Atmungsfunktion zu erhalten und oxidativen Stress zu begrenzen. SPATA18 wird nachgeschaltet der p53-Signalübertragung reguliert und steht im Zusammenhang mit mitochondrialer Dynamik, mitophagiebezogenen Prozessen sowie zellulären Antworten auf DNA-Schäden und metabolischen Stress. Eine veränderte SPATA18-Aktivität wurde mit Phänotypen mitochondrialer Dysfunktion in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie, Neurodegeneration und kardiometabolische Forschung relevant sind. Die Untersuchung von SPATA18 ermöglicht es, genauer zu verstehen, wie eine durch p53 koordinierte mitochondriale Überwachung Zellschicksalsentscheidungen und die Redox-Homöostase beeinflusst.
SPATA18 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SPATA18-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SPATA18 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SPATA18-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SPATA18-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.