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SOCS-6 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402344-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane SOCS6 (Suppressor of Cytokin-Signalisierung 6) kodiert SOCS-6, ein Adapterprotein mit SH2-Domäne sowie eine Komponente einer E3-Ubiquitin-Ligase, das die Signalübertragung von Rezeptor-Tyrosinkinasen und Zytokinrezeptoren abschwächt. Über seine SOCS-Box kann SOCS-6 aktivierte Signalkomplexe an die Elongin-B/C–Cullin-Ubiquitinierungsmaschinerie koppeln und damit den Proteinumsatz sowie die Dynamik nachgeschalteter MAPK/ERK-, PI3K–AKT- und JAK/STAT-Signalwege beeinflussen. Die SOCS6-Aktivität trägt zur Regulation von Zellproliferation, Überleben und Differenzierung bei, indem sie die Feedback-Kontrolle wachstumsfaktorgetriebener Signalübertragung mitgestaltet. Eine dysregulierte SOCS6-Expression oder -Funktion wurde in mehreren Krebs-Kontexten mit veränderter onkogener Signalgebung und tumoursuppressiven Netzwerken in Verbindung gebracht, was ihren Wert für mechanistische Studien von Signalwegen unterstreicht.
SOCS-6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SOCS6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SOCS-6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SOCS6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SOCS6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SOCS-6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SOCS6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SOCS-6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SOCS-6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SOCS6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.