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Smad6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401411-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Smad6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401411-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SMAD6 kodiert Smad6, ein inhibitorisches SMAD-Protein, das der Signalübertragung der BMP- und TGF-β-Superfamilie entgegenwirkt, indem es die Rezeptor-regulierte Phosphorylierung von SMADs sowie die Bildung nachgeschalteter transkriptioneller Komplexe stört. Durch die Abschwächung BMP-abhängiger Programme trägt Smad6 zur Kontrolle der osteogenen Differenzierung, der vaskulären und kardialen Morphogenese sowie zur kontextabhängigen Regulation von Entzündungs- und Extrazellulärmatrix-Antworten bei. Eine veränderte SMAD6-Aktivität wurde in der Literatur mit angeborenen kardiovaskulären und kraniofazialen Phänotypen sowie mit fehlregulierten Gewebe-Remodeling-Prozessen in Verbindung gebracht, bei denen das Gleichgewicht von BMP/TGF-β entscheidend ist. Als negativer Feedback-Regulator wird SMAD6 häufig untersucht, um Signalweg-Schwellen, Signaldauer und das Crosstalk mit MAPK-Signalwegen sowie den ubiquitinvermittelten Abbau von Signalkomponenten zu charakterisieren.
Smad6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SMAD6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SMAD6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SMAD6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SMAD6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.