Date published: 2026-7-11

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Slfn13 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-414596-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Slfn13 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Slfn13 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Slfn13 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Slfn13 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der SLFN13-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    Slfn13 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-414596-ACT
    20 µg
    $397.00

    Slfn13 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-414596-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Humanes SLFN13 (Schlafen-Familienmitglied 13) kodiert Slfn13, ein interferon-stimuliertes Protein, das mit der Regulation der angeborenen Immunantwort und zellulären Stressreaktionen in Verbindung gebracht wird. Proteine der Schlafen-Familie werden häufig mit der Kontrolle von Zellzyklusprogression, Differenzierung und antiviralen Programmen nachgeschaltet an die Typ‑I‑Interferon-Signalübertragung assoziiert und prägen während der Immunaktivierung transkriptionelle und translationale Zustände. Die Expression von SLFN13 wurde mit entzündlichen Kontexten und Tumor‑Immun‑Interaktionen in Zusammenhang gebracht, was es für die Untersuchung relevant macht, wie interferongetriebene Signalwege Genexpressionsnetzwerke in krankheitsrelevanten Zelltypen umgestalten. Diese Funktionen machen Slfn13 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Erforschung von Interferon‑Antwortschaltkreisen, Mechanismen der Immunflucht und kontextabhängiger Wachstumsregulation.

    Slfn13 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLFN13-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Slfn13 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLFN13-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLFN13-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Slfn13-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLFN13-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Slfn13-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Slfn13-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLFN13-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.