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SLC6A14 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425301-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SLC6A14 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425301-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Slc6a14 kodiert SLC6A14 (ATB0,+), einen Na+- und Cl−-abhängigen Transporter der Plasmamembran, der die breitbandige Aufnahme neutraler und kationischer Aminosäuren vermittelt, darunter Leucin, Arginin und Glutamin. Durch die Steuerung der intrazellulären Aminosäureverfügbarkeit beeinflusst SLC6A14 Nährstoffsensorik- und metabolische Signalwege wie mTORC1 und unterstützt gekoppelte Transportprozesse, die Zellwachstum und Redoxgleichgewicht prägen. In Mausgeweben trägt Slc6a14 zur epithelialen Nährstoffresorption und zur Aminosäurehomöostase bei; seine Expressionsmuster sind relevant für Untersuchungen zu Stoffwechsel, Entzündung und Barrierefunktion. Eine veränderte Aminosäuretransportaktivität wurde mit krankheitsassoziierten Programmen wie metabolischer Fehlregulation und proliferativer Signalgebung in Verbindung gebracht, wodurch Slc6a14 ein nützlicher Lokus für mechanistische Untersuchungen in biomedizinischen Modellen ist.
SLC6A14 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Slc6a14-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Slc6a14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Slc6a14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Slc6a14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.