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SLC25A20 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407585-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SLC25A20 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407585-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC25A20 kodiert die Carnitin–Acylcarnitin-Translokase (CACT), einen Carrier der inneren Mitochondrienmembran, der Acylcarnitine gegen freies Carnitin austauscht und so den Import langkettiger Fettsäuren für die β‑Oxidation ermöglicht. Dieser Transportschritt verknüpft den Carnitin-Shuttle mit dem mitochondrialen Energiestoffwechsel und unterstützt die ATP-Produktion aus Lipidsubstraten, insbesondere in Geweben mit hohem Energiebedarf. Eine Störung von SLC25A20 beeinträchtigt die Fettsäureoxidation und kann Acylcarnitin-Profile, das Redoxgleichgewicht sowie nachgeschaltete metabolische Signalwege verändern. Varianten in SLC25A20 sind mit angeborenen Stoffwechselstörungen verbunden, bei denen die Verwertung langkettiger Fettsäuren eingeschränkt ist, was das Gen zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung des mitochondrialen Transports, von Stressantworten des Stoffwechsels und von Netzwerken des Lipidabbaus macht.
SLC25A20 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC25A20-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC25A20 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC25A20-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC25A20-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.