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SIK2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-406982-ACT | 20 µg | $397.00 |
Salt-induzierbare Kinase 2 (SIK2) ist eine Serin/Threonin-Kinase aus der AMPK-verwandten Kinasefamilie, die die zelluläre Energiesensorik mit transkriptionellen Programmen koordiniert. SIK2 reguliert die phosphorylierungsabhängige Kontrolle von CREB-Koaktivatoren (CRTCs) und Klasse-IIa-HDACs und beeinflusst dadurch die cAMP/CREB-Signalgebung, die Expression metabolischer Gene sowie stressresponsive Signalwege. In menschlichen Zellen wurde die SIK2-Aktivität mit der Adipozytendifferenzierung und der Lipid-/Glukosehomöostase in Verbindung gebracht; zudem trägt sie über die Modulation von Kinase-Signalnetzwerken zum Zellzyklusfortschritt und zur Zytoskelettdynamik bei. Eine fehlregulierte SIK2-Expression oder -Signalgebung wird in der Krebsbiologie und in Modellen metabolischer Erkrankungen untersucht, wobei veränderte transkriptionelle Kontrolle und proliferationsassoziierte Signalwege zentrale mechanistische Ausleseparameter sind.
SIK2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SIK2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SIK2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SIK2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SIK2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SIK2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SIK2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SIK2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SIK2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SIK2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.