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SH-PTP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400369-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SH-PTP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400369-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTPN6 kodiert die zytosolische Protein-Tyrosinphosphatase SH-PTP1 (SHP-1), einen zentralen negativen Regulator der Signalweiterleitung downstream von Immunrezeptoren und Zytokinrezeptoren. Durch die Dephosphorylierung aktivierter Kinasen und Rezeptorkomplexe dämpft SHP-1 die Signaloutputs der JAK/STAT-, MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Wege und trägt dazu bei, Aktivierungs-, Differenzierungs- und Entzündungsschwellen aufrechtzuerhalten. In humanen Systemen wurde eine veränderte PTPN6-Aktivität mit dysregulierter Immun-Signalgebung, chronischer Entzündung und immunonkologischen Kontexten in Verbindung gebracht, was PTPN6 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Feedback-Kontrolle in hämatopoetischen und Immunzellmodellen macht. Eine funktionelle Perturbation von SHP-1 liefert zudem Erkenntnisse zum Gleichgewicht in Phosphatase-Kinase-Netzwerken und zur Dynamik der rezeptorproximalen Signalgebung.
SH-PTP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTPN6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTPN6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTPN6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTPN6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.