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SESN3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-429191-NIC | 20 µg | $410.00 |
Sesn3 kodiert Sestrin 3 (SESN3), ein stressinduzierbares Protein, das zur Koordination der zellulären Anpassung an metabolische und oxidative Belastungen beiträgt. In Mauszellen ist SESN3 mit Programmen der Nährstoffsensorik und der Redox-Homöostase verknüpft und wirkt an der Schnittstelle der AMPK–mTOR-Signalübertragung sowie umfassender Autophagie- und antioxidativer Antwortnetzwerke. Über diese Signalwege kann SESN3 die Mitochondrienfunktion, die Proteostase und entzündliche Signalgebung beeinflussen, was es für Studien zur metabolischen Dysregulation und zu Gewebestressreaktionen relevant macht. Eine veränderte SESN3-Aktivität wurde im Kontext adipositasassoziierter Phänotypen, veränderter Insulinsignale und entzündlicher Zustände untersucht, was seine Nutzung als Knotenpunkt für mechanistische Analysen von Signalwegen unterstützt.
SESN3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Sesn3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Sesn3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Sesn3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Sesn3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.