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SerpinB1a Double Nickase Plasmid (m) | sc-425896-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SerpinB1a Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425896-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Serpinb1a kodiert den Serinprotease-Inhibitor SerpinB1a, ein intrazelluläres Serpin der Klasse B, das von Neutrophilen stammende Proteasen wie Elastase, Cathepsin G und Proteinase 3 hemmt und so proteolytische Gewebeschäden während einer Entzündung begrenzt. Durch die Modulation der proteasegetriebenen Umgestaltung der extrazellulären Matrix und die Regulation des Überlebens von Leukozyten beeinflusst SerpinB1a die angeborene Immunsignalgebung, Stressantworten und die Gewebehomöostase. Eine veränderte SerpinB1a-Aktivität wurde mit fehlregulierten Entzündungsphänotypen, einer erhöhten Anfälligkeit für infektionsassoziierte Gewebeschäden und einer beeinträchtigten Auflösung von Immunantworten in Verbindung gebracht. In Mausmodellen wird Serpinb1a daher in Signalwegen untersucht, die Granulozytenfunktion, entzündliche Proteostase und Organschädigung nach akuter oder chronischer Entzündung verknüpfen.
SerpinB1a Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Serpinb1a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Serpinb1a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Serpinb1a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Serpinb1a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.