Date published: 2026-7-13

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Serglycin Double Nickase Plasmid (m): sc-422394-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Serglycin Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Serglycin Double-Nickase-Plasmid (m) und Serglycin Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Srgn abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Serglycin: sc-374657
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    Serglycin Double Nickase Plasmid (m)

    sc-422394-NIC
    20 µg
    $410.00

    Das murine Srgn-Gen kodiert Serglycin, ein sezerniertes und granulaassoziiertes Proteoglykan, das Chondroitinsulfat-Ketten trägt, um kationische Mediatoren wie Proteasen, Chemokine und antimikrobielle Peptide zu verpacken und zu stabilisieren. Serglycin trägt zur regulierten Exozytose und zum Umbau der extrazellulären Matrix bei und beeinflusst dadurch die Degranulation von Immunzellen, inflammatorische Signalwege und die Zell-Zell-Kommunikation. In hämatopoetischen und myeloischen Zelllinien unterstützt es die Granulabiogenese sowie die Speicherung von Effektor-Molekülen, die angeborene und adaptive Immunantworten prägen. Eine veränderte Serglycin-Expression oder eine veränderte Glykosaminoglykan-Zusammensetzung wurde mit dysregulierter Entzündung und Prozessen im tumorassoziierten Mikromilieu in Verbindung gebracht, was Srgn zu einem nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien zur Immunmodulation und zu proteaseabhängigen Signalwegen macht.

    Serglycin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Srgn-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Srgn abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Srgn-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Srgn-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.