



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Serglycin Double Nickase Plasmid (m) | sc-422394-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Srgn-Gen kodiert Serglycin, ein sezerniertes und granulaassoziiertes Proteoglykan, das Chondroitinsulfat-Ketten trägt, um kationische Mediatoren wie Proteasen, Chemokine und antimikrobielle Peptide zu verpacken und zu stabilisieren. Serglycin trägt zur regulierten Exozytose und zum Umbau der extrazellulären Matrix bei und beeinflusst dadurch die Degranulation von Immunzellen, inflammatorische Signalwege und die Zell-Zell-Kommunikation. In hämatopoetischen und myeloischen Zelllinien unterstützt es die Granulabiogenese sowie die Speicherung von Effektor-Molekülen, die angeborene und adaptive Immunantworten prägen. Eine veränderte Serglycin-Expression oder eine veränderte Glykosaminoglykan-Zusammensetzung wurde mit dysregulierter Entzündung und Prozessen im tumorassoziierten Mikromilieu in Verbindung gebracht, was Srgn zu einem nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien zur Immunmodulation und zu proteaseabhängigen Signalwegen macht.
Serglycin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Srgn-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Srgn abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Srgn-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Srgn-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.