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Sacsin Double Nickase Plasmid (h) | sc-404592-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Sacsin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404592-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SACS kodiert Sacsin, ein großes zytosolisches Protein, das an der Qualitätskontrolle von Proteinen und der neuronalen Homöostase beteiligt ist. Sacsin enthält chaperonähnliche Domänen und interagiert mit der Hsp70-Maschinerie, um die Faltung und den Abbau von Zielproteinen zu unterstützen und so zur Proteostase und zu Stressantworten beizutragen. Zudem beeinflusst es die Organisation des Zytoskeletts und die Dynamik der Mitochondrien, wodurch die Funktion von SACS mit dem Erhalt von Axonen und Prozessen des intrazellulären Transports verknüpft ist. Loss-of-Function-Varianten in SACS sind mit der autosomal-rezessiven spastischen Ataxie von Charlevoix-Saguenay (ARSACS) assoziiert, was Sacsin zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung neurodegenerationsbezogener Signalwege, mitochondrialer Dysfunktion und eines Ungleichgewichts der Proteostase macht.
Sacsin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SACS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SACS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SACS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SACS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.