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RUNX3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401377-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RUNX3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401377-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RUNX3 (Runt-related transcription factor 3) ist ein DNA-bindender Transkriptionsfaktor der RUNX-Familie, der mit CBFB ein Heterodimer bildet und so die Festlegung von Zelllinien, Differenzierung und die Kontrolle des Zellzyklus reguliert. In menschlichen Geweben integriert RUNX3 Signale aus dem TGF-β/SMAD-Signalweg und überschneidet sich mit Wnt/β-Catenin- sowie immunbezogenen Transkriptionsprogrammen, um die epitheliale Homöostase und Entzündungsreaktionen zu modulieren. Eine veränderte RUNX3-Expression oder -Funktion wurde mit einer dysregulierten Apoptose und Differenzierung in Verbindung gebracht und in Studien zu gastrointestinalen Malignomen, Brustkrebs und Immunerkrankungen beschrieben. Als kontextabhängiger Regulator transkriptioneller Netzwerke wird RUNX3 häufig eingesetzt, um Mechanismen der Tumorsuppression, des Epithel–Immun-Crosstalks und der entwicklungsabhängigen Genregulation zu untersuchen.
RUNX3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RUNX3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RUNX3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RUNX3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RUNX3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.