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Rubicon Double Nickase Plasmid (h) | sc-404222-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rubicon Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404222-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RUBCN kodiert Rubicon, ein RUN-Domänen-haltiges Protein, das als zentraler negativer Regulator der Autophagie wirkt, indem es die Aktivität von VPS34/PI3KC3 sowie die Reifung von Autophagosomen moduliert. Rubicon ist zudem am endolysosomalen Transport beteiligt und überschneidet sich mit Signalwegen der angeborenen Immunität, unter anderem durch die Regulation der LC3-assoziierten Phagozytose und verwandter vesikulärer Prozesse. Durch die Kontrolle des autophagischen Flusses und der lysosomenabhängigen Clearance beeinflusst Rubicon die zelluläre Homöostase unter Stressbedingungen und prägt inflammatorische Outputs. Eine dysregulierte RUBCN-/Rubicon-Aktivität wurde in Kontexten beschrieben, in denen Autophagie und Phagosomenverarbeitung verändert sind, darunter Neurodegeneration, Infektionsbiologie, metabolische Dysfunktion und krebsassoziierte zelluläre Adaptation, was Rubicon zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien macht.
Rubicon Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RUBCN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RUBCN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RUBCN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RUBCN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.