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RPA194 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400816-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RPA194 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400816-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
POLR1A kodiert RPA194, die katalytische Untereinheit der RNA-Polymerase I, die im Nukleolus die Synthese der 47S-prä-rRNA antreibt – ein geschwindigkeitsbestimmender Schritt der Ribosomenbiogenese. RPA194 wirkt innerhalb der Transkriptionsmaschinerie der Pol I und unterstützt die Organisation des Nukleolus, das Zellwachstum sowie die Abstimmung der ribosomalen RNA‑Prozessierung mit dem zellulären Stoffwechselzustand. Störungen der POLR1A‑abhängigen rRNA‑Transkription verändern die Signalwege des nukleolären Stresses und nachgeschaltete p53‑assoziierte Antworten und verknüpfen diesen Signalweg damit mit der Zellzykluskontrolle und der Genomüberwachung. Genetische Variation und Dysregulation der Pol‑I‑Aktivität wurden mit ribosomopathieassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht und werden im Kontext der Proliferationsbiologie und der Stressadaptation breit untersucht.
RPA194 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des POLR1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von POLR1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die POLR1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit POLR1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.