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RNF43 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403797-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RNF43 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403797-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNF43 kodiert eine RING-Typ-E3-Ubiquitin-Ligase, die als zentraler negativer Regulator der WNT/β‑Catenin-Signalübertragung wirkt, indem sie Frizzled-Rezeptoren ubiquitinyliert und deren Endozytose sowie Abbau fördert. Durch diese Kontrolle auf Rezeptorebene trägt RNF43 dazu bei, die Aufrechterhaltung von Stammzellen, die epitheliale Homöostase sowie kontextabhängige Programme von Proliferation und Differenzierung fein abzustimmen. Seine Aktivität ist eng mit der R‑spondin/LGR-Achse verknüpft und überschneidet sich mit der Dynamik des Ubiquitin-Proteasom-Systems, das die Verfügbarkeit von Membranrezeptoren prägt. Eine Fehlregulation oder Loss-of-Function-Veränderungen von RNF43 werden häufig im Zusammenhang mit einer aberranten Aktivierung des WNT-Signalwegs in der Tumorbiologie des Gastrointestinaltrakts und des Pankreas sowie in Modellen der epithelialen Transformation untersucht.
RNF43 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF43-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF43 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF43-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF43-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.