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RHBDL6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404212-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RHBDL6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404212-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RHBDF2 kodiert ein inaktives Mitglied der Rhomboid-Familie (iRhom2), das den Transport und die Reifung von ADAM17/TACE reguliert und dadurch das Ektodomänen-Shedding zahlreicher Membranproteine steuert, darunter TNF und EGFR-Liganden. Über diese Funktion beeinflusst RHBDF2 inflammatorische Signalwege, die Aktivierung des EGFR-Signalwegs sowie die stressabhängige Proteostase in epithelialen und immunologischen Kontexten. Eine veränderte RHBDF2-Aktivität wurde mit fehlregulierter Zytokin- und Wachstumsfaktor-Signalgebung in Verbindung gebracht und ist mit hyperproliferativen und entzündlichen Phänotypen assoziiert, was das Gen für mechanistische Studien zur Hautbiologie, angeborenen Immunität und signalabhängigen Zellschicksalsentscheidungen relevant macht. RHBDL6 wird häufig als Alias in der Benennung von Reagenzien verwendet, das hier adressierte Lokus ist jedoch das humane RHBDF2-Gen für eine pathway-zentrierte funktionelle Genomik.
RHBDL6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RHBDF2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RHBDF2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RHBDF2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RHBDF2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.