Date published: 2026-7-11

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RGS1 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404874-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • RGS1 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • RGS1 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom RGS1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom RGS1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der RGS1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    RGS1 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404874-ACT
    20 µg
    $397.00

    RGS1 (Regulator der G‑Protein‑Signalübertragung 1) ist ein GTPase-aktivierendes Protein, das das Ende der GPCR-vermittelten Signalübertragung beschleunigt, indem es die Inaktivierung der Gα‑Untereinheit fördert. Dadurch beeinflusst es Stärke und Dauer von Chemokin- und Entzündungssignalen. In Immunzellen hilft RGS1, Migration, Aktivierungsschwellen und zytokinassoziierte Reaktionen fein abzustimmen, indem es Signalwege moduliert, die downstream von Chemokinrezeptoren und anderen GPCR‑Eingängen liegen und auf Second‑Messenger‑ sowie MAPK‑Signalgebung zusammenlaufen. Eine veränderte RGS1-Expression wurde mit Immundysregulation und einer erhöhten Anfälligkeit für entzündliche Erkrankungen in Verbindung gebracht, was mit seiner Rolle bei der Kontrolle von Leukozyten-Trafficking und Aktivierungsprogrammen übereinstimmt. Als menschliches Gen mit hoher Relevanz für die Immunbiologie wird RGS1 häufig im Kontext von Zellzustandsübergängen, Gewebeinfiltration und der Umverdrahtung von Signalnetzwerken untersucht.

    RGS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RGS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    RGS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RGS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RGS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RGS1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RGS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RGS1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RGS1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RGS1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.