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REP-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404025-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
REP-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404025-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CHM kodiert das Rab-Escort-Protein 1 (REP-1), ein zytosolisches Chaperon, das für die posttranslationale Prenylierung von Rab-GTPasen durch die Rab-Geranylgeranyltransferase erforderlich ist. Indem REP-1 neu synthetisierte Rab-Proteine für die Geranylgeranylierung bereitstellt, unterstützt es deren Membranadressierung und die Funktion Rab-regulierter Transportprozesse, einschließlich Endozytose, Golgi-Transport und lysosomenbezogener Signal- und Transportwege. Eine Störung der REP-1-Aktivität beeinträchtigt den vesikulären Transport und die Homöostase von Organellen – Prozesse, die besonders in hoch polarisierten Zellen wie dem retinalen Pigmentepithel und Photorezeptoren kritisch sind. Loss-of-Function-Varianten in CHM sind mit Choroideremie assoziiert, wodurch CHM ein zentraler Genlokus für die Untersuchung der Rab-Prenylierungsbiologie und von transportabhängigen zellulären Stressantworten ist.
REP-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CHM-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CHM abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CHM-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CHM-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.