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Rent1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402462-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rent1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402462-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
UPF1 (Rent1) kodiert eine RNA-Helikase/ATPase, die eine zentrale Rolle im nonsense-mediated mRNA decay (NMD) spielt, einem konservierten RNA-Überwachungsweg, der vorzeitige Stoppcodons erkennt und den Abbau fehlerhafter Transkripte fördert. Durch die Koordination mit Translations-Terminationsfaktoren und NMD-Komponenten wie SMG1, SMG5/6/7, UPF2 und UPF3 reguliert UPF1 die Qualitätskontrolle des Transkriptoms, den mRNA-Umsatz und die Proteostase. Die UPF1-Aktivität überschneidet sich zudem mit DNA-Schadensantworten, der Telomererhaltung und der antiviralen Einschränkung von RNA und verknüpft damit den RNA-Stoffwechsel mit umfassenderen zellulären Stresswegen. Eine Fehlregulation von NMD und der UPF1-abhängigen RNA-Prozessierung wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen, der Tumorbiologie und Studien zu Virusinfektionen in Verbindung gebracht, was UPF1 zu einem häufig genutzten Ziel für mechanistische Untersuchungen in humanen Zellen macht.
Rent1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UPF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UPF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UPF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UPF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.