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RELA/NFκB p65 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400004-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
RELA/NFκB p65 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400004-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
RELA kodiert die p65‑Untereinheit von NF‑κB, einen zentralen Transkriptionsfaktor, der induzierbare Genprogramme steuert, welche Entzündung, angeborene und adaptive Immun-Signalwege, Zellüberleben und Stressantworten regulieren. Nach Aktivierung über Signalwege wie TNF‑Rezeptor, IL‑1‑Rezeptor, Toll‑like‑Rezeptoren und Antigenrezeptor-Signaling bildet p65 Dimere (häufig mit NFKB1/p50), transloziert in den Zellkern und reguliert die Expression von Zytokinen, Chemokinen, Adhäsionsmolekülen und antiapoptotischen Faktoren. Die RELA‑Aktivität wird durch IκB‑vermittelte zytoplasmatische Sequestrierung sowie stimulusabhängige posttranslationale Modifikationen geprägt, die die Chromatinbindung und die Transkriptionsleistung feinabstimmen. Eine fehlregulierte NF‑κB/RELA‑Signalgebung wird häufig mit chronischen Entzündungszuständen, onkogenen Transkriptionsprogrammen und mikroumgebungsabhängigen Interaktionen in Verbindung gebracht, die für Tumorprogression und Immunflucht relevant sind.
RELA/NFκB p65 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RELA-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RELA/NFκB p65 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RELA-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RELA-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RELA/NFκB p65-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RELA-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RELA/NFκB p65-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RELA/NFκB p65-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RELA-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.