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RBCK1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402044-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RBCK1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402044-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RBCK1 (auch als HOIL-1 bekannt) kodiert eine E3-Ubiquitin-Ligase, die als zentrale Komponente des linearen Ubiquitin-Ketten-Assemblierungskomplexes (LUBAC) fungiert und Met1-verknüpfte Ubiquitinierungsereignisse koordiniert, die die Signalübertragung der angeborenen und adaptiven Immunantwort prägen. Über die Regulation der NF-κB-Aktivierung und der Entzündungssignale nachgeschaltet an Rezeptoren wie TNFR und bestimmte Mustererkennungsrezeptoren beeinflusst RBCK1 die Zytokinproduktion, das Zellüberleben und Stressantworten. RBCK1 ist zudem über Ubiquitin-Signalnetzwerke an Proteostase- und Qualitätskontrollprozessen beteiligt. Eine Fehlregulation der RBCK1/LUBAC-Aktivität wurde mit immunologischen und autoinflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht und in Kontexten wie Immundefizienz und Gewebeentzündung untersucht.
RBCK1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RBCK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RBCK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RBCK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RBCK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.