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RAP1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-401709 | 20 µg | $397.00 |
TERF2IP kodiert RAP1, eine zentrale Komponente des Shelterin-Komplexes, die mit dem telomerischen Repeat-Bindungsfaktor 2 (TRF2) assoziiert ist und dazu beiträgt, Chromosomenenden vor unangemessener DNA-Schadenssignalgebung und End-zu-End-Fusionen zu schützen. Über den Schutz der Telomerenden hinaus trägt RAP1 zur Homöostase der Telomerlänge, zu Replikationsstress-Antworten an Telomeren und zu einer umfassenderen Genomstabilität durch die Koordination von DNA-Reparatur- und Checkpoint-Signalwegen bei. RAP1 wurde zudem mit der transkriptionellen Regulation an außer-telomerischen Stellen in Verbindung gebracht und verknüpft damit die Telomerbiologie mit Chromatin- und Genexpressionsprogrammen. Eine Fehlregulation der TERF2IP/RAP1-Funktion ist relevant für Phänotypen der Telomer-Dysfunktion, genomische Instabilität und Prozesse der zellulären Transformation, wie sie in Krebs- und altersbezogenen Modellen untersucht werden.
Das RAP1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des TERF2IP-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des TERF2IP-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von TERF2IP nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die RAP1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von TERF2IP-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der RAP1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.