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Pyrin Double Nickase Plasmid (h) | sc-403193-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Pyrin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403193-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MEFV kodiert Pyrin, einen in myeloischen Zellen angereicherten Sensor des angeborenen Immunsystems, der als Antwort auf Signale aus dem Zytoskelett sowie auf Hinweise, die Rho‑GTPasen modulieren, die Inflammasom-Signalgebung und die Aktivierung inflammatorischer Caspasen reguliert. Pyrin hilft bei der Koordination der ASC‑abhängigen Assemblierung von Inflammasom-Komplexen und beeinflusst dadurch die Reifung von Zytokinen der IL‑1‑Familie sowie pyroptotische Signalwege, die neutrophilengetriebene Entzündungen prägen. Eine dysregulierte MEFV‑Aktivität oder MEFV‑Varianten sind mit autoinflammatorischen Phänotypen und veränderten Aktivierungsschwellen angeborener Immunantworten assoziiert, wodurch sich dieser Genlokus gut zur Analyse entzündlicher Signalnetzwerke eignet. In humanen Zellsystemen wird die Perturbation von MEFV häufig eingesetzt, um die Regulation des Inflammasoms, die Zytokinprozessierung und die Wechselwirkungen zwischen Zytoskelettdynamik und angeborener Immunerkennung zu untersuchen.
Pyrin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MEFV-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MEFV abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MEFV-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MEFV-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.