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PYGB Double Nickase Plasmid (h) | sc-406294-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PYGB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406294-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PYGB kodiert die Gehirn-Isoform der Glykogenphosphorylase, ein geschwindigkeitsbestimmendes Enzym, das den Abbau von Glykogen zu Glucose-1-phosphat katalysiert und so eine schnelle metabolische Anpassung bei erhöhtem Energiebedarf ermöglicht. Durch die Kontrolle der intrazellulären Glykogenmobilisierung beeinflusst PYGB den glykolytischen Fluss und verknüpft die Nährstoffverfügbarkeit mit zellulären Stressantworten, dem Redoxgleichgewicht und der ATP-Homöostase. Die PYGB-Aktivität ist mit Signalwegen der Kohlenhydratverstoffwechselung verbunden und kann die zelluläre Widerstandsfähigkeit unter Hypoxie oder Nährstofflimitierung modulieren. Eine fehlregulierte Glykogenverwertung und veränderte PYGB-Expression wurden mit der in neurologischen und anderen Geweben beobachteten metabolischen Reprogrammierung in Verbindung gebracht, was PYGB zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Energieregulation macht.
PYGB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PYGB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PYGB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PYGB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PYGB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.