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PTPN21 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423942-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PTPN21 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423942-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Ptpn21* kodiert die nichtrezeptorartige Protein-Tyrosinphosphatase PTPN21, einen zytosolischen Regulator der Phosphotyrosin-Signalübertragung, der kinasegetriebene Signalwege ausbalanciert. PTPN21 wird mit der Koordination rezeptornaher Signalprozesse, dem Umbau des Zytoskeletts und dem Vesikeltransport in Verbindung gebracht und beeinflusst dadurch Adhäsion, Migration und endozytotische Dynamiken. Durch die Modulation von Phosphorylierungszuständen in Wachstumsfaktor- und immunbezogenen Signalnetzwerken kann PTPN21 die nachgeschalteten Outputs der MAPK- sowie der PI3K/AKT-Signalwege kontextabhängig prägen. Eine veränderte Regulation von Tyrosinphosphatasen wie PTPN21 ist relevant für Studien zur proliferativen Signalübertragung, zu metastasenähnlichen Zellverhaltensweisen und zur Feinabstimmung inflammatorischer Signalwege in Mausmodellen.
PTPN21 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ptpn21-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ptpn21 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ptpn21-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ptpn21-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.