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PTPζ CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401775-ACT | 20 µg | $397.00 |
PTPRZ1 kodiert die Protein-Tyrosinphosphatase, Rezeptor-Typ Z1 (PTPζ), eine rezeptorähnliche Phosphatase, die im zentralen Nervensystem besonders stark exprimiert wird und den Tyrosin-Phosphorylierungszustand an der Zelloberfläche moduliert. PTPζ integriert extrazelluläre Signale von Liganden wie Pleiotrophin und Midkine, um Zelladhäsion, Migration und Neuritenauswuchs zu beeinflussen, und ist dabei in Signalnetzwerke eingebunden, zu denen SRC-Familienkinasen sowie die MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalwege gehören. Durch die Regulation von Glia- und neuronalen Vorläuferzellen trägt PTPRZ1 zu Entwicklungsprozessen und aktivitätsabhängigen Vorgängen im Nervengewebe bei. Eine veränderte PTPRZ1-Expression oder -Signalgebung wurde mit neuroinflammatorischen Zuständen, demyelinisierender Pathologie und der Biologie von Gliomen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur neuronalen Signalübertragung und zu Interaktionen im Mikromilieu unterstützt.
PTPζ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PTPRZ1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PTPζ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PTPRZ1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PTPRZ1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PTPζ-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PTPRZ1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PTPζ-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PTPζ-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PTPRZ1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.