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PRX V Double Nickase Plasmid (h) | sc-402681-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRX V Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402681-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Peroxiredoxin 5 (PRDX5; PRX V) ist eine thioredoxinabhängige Peroxidase, die Wasserstoffperoxid, Lipid-Hydroperoxide und Peroxynitrit reduziert und so zur Aufrechterhaltung der zellulären Redoxhomöostase beiträgt. In menschlichen Zellen ist PRX V in mehreren Kompartimenten lokalisiert, darunter Mitochondrien und Peroxisomen, und unterstützt die antioxidative Abwehr, die mitochondriale Integrität sowie die Kontrolle reaktiver Sauerstoffspezies‑getriebener Signalwege. Über diese Aktivitäten ist es mit oxidativen Stresswegen verknüpft, die Apoptose, Entzündung und metabolische Anpassung beeinflussen. Eine veränderte PRDX5‑Expression oder ‑Aktivität wurde mit Redox‑Ungleichgewichten in Verbindung gebracht, wie sie bei Neurodegeneration, kardiovaskulären Funktionsstörungen und krebsassoziierten Phänotypen beobachtet werden, was PRDX5 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien der ROS‑Biologie macht.
PRX V Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRDX5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRDX5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRDX5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRDX5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.