Date published: 2026-7-11

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PRX II CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401330-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • PRX II CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • PRX II CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom PRX II CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom PRX II CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der PRDX2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: PRX II: sc-515428
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    PRX II CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401330-ACT
    20 µg
    $397.00

    PRDX2 kodiert das humane Peroxiredoxin‑2 (PRX II), eine zytosolische, thiolabhängige Peroxidase, die Wasserstoffperoxid und organische Hydroperoxide reduziert und so zur Aufrechterhaltung der zellulären Redox‑Homöostase beiträgt. Durch die Kontrolle des Peroxidniveaus und der Thiol‑Signalgebung beeinflusst PRX II ROS‑sensitive Signalwege, die Proliferation, Apoptose und Entzündungsreaktionen regulieren, einschließlich der redoxabhängigen Modulation von MAPK‑, NF‑κB‑ und Nrf2‑assoziierten Programmen. PRX II trägt außerdem zur antioxidativen Abwehr in Erythrozyten und in anderen Kontexten mit hoher oxidativer Belastung bei, wodurch seine Aktivität mit Phänotypen oxidativen Stresses verknüpft ist. Eine veränderte PRDX2‑Expression oder PRX‑II‑Funktion wurde mit Redox‑Ungleichgewichten in Modellen der Krebsbiologie, Neurodegeneration sowie kardiovaskulärer und entzündlicher Erkrankungen in Zusammenhang gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur oxidativen Signalgebung unterstützt.

    PRX II Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PRDX2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    PRX II Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PRDX2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PRDX2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PRX II-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PRDX2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PRX II-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PRX II-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PRDX2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.