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PRX I CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-418249-ACT | 20 µg | $397.00 |
PRDX1 kodiert das humane Peroxiredoxin I (PRX I), eine thiolabhängige Peroxidase, die Wasserstoffperoxid und organische Hydroperoxide reduziert und so zur Aufrechterhaltung der zellulären Redox-Homöostase beiträgt. Durch das Abpuffern reaktiver Sauerstoffspezies beeinflusst PRX I redoxsensitive Signalnetzwerke, die Proliferation, Apoptose und Stressanpassung regulieren, einschließlich MAPK- und NF-κB-gekoppelter Prozesse. PRX I trägt zudem über Redox-Relay-Chemie zur Proteinhomöostase/Qualitätskontrolle bei und kann Entzündungsreaktionen modulieren, indem es oxidative Signale mitprägt. Eine dysregulierte PRDX1-Expression oder ein veränderter Oxidationszustand wurde mit einer gestörten Verarbeitung oxidativen Stresses in der Krebsbiologie, bei Neurodegeneration und bei metabolischen Dysfunktionen in Verbindung gebracht, was PRDX1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Redoxsignalgebung macht.
PRX I Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PRDX1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PRX I Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PRDX1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PRDX1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PRX I-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PRDX1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PRX I-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PRX I-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PRDX1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.