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PRP4 kinase CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-422432-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Prpf4b** kodiert die PRP4-Kinase, eine Serin/Threonin-Kinase, die die Kontrolle des pre-mRNA-Spleißens mit dem Fortschreiten des Zellzyklus koppelt, indem sie Komponenten des Spleißosoms phosphoryliert und die Assemblierung des katalytisch aktiven Spleißosoms moduliert. Die Aktivität der PRP4-Kinase beeinflusst RNA-Verarbeitungsprogramme, die die Transkriptionsausgabe prägen, mit nachgelagerten Auswirkungen auf Genomstabilität und Stressantworten. Eine fehlregulierte Signalgebung von Spleiß-Kinasen wurde mit veränderter Proliferation und aberranten Transkript-Isoformen in krebsrelevanten Signalwegen in Verbindung gebracht, was **Prpf4b** zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung spleißabhängiger Regulation macht. In Mausmodellen unterstützt die Störung von **Prpf4b** mechanistische Arbeiten zur RNA-Metabolik, Checkpoint-Signalgebung und kontextabhängigen Verwundbarkeiten in schnell proliferierenden oder auf Differenzierung festgelegten Zellen.
PRP4 kinase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Prpf4b-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PRP4 kinase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Prpf4b-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Prpf4b-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PRP4 kinase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Prpf4b-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PRP4 kinase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PRP4 kinase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Prpf4b-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.