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PLSCR1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402203-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PLSCR1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402203-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PLSCR1 (Phospholipid-Scramblase 1) ist ein calciumreguliertes, membranassoziiertes Protein, das an der bidirektionalen Translokation von Phospholipiden über die Plasmamembran beteiligt ist und dadurch die Membranasymmetrie sowie lipidabhängige Signalwege beeinflusst. Es ist Teil von Interferon-stimulierten Gennetzwerken und kann zelluläre Antworten modulieren, die mit angeborener Immunität, Apoptose und vesikulärem Transport verknüpft sind. PLSCR1 wurde mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die Zellwachstum und Differenzierung beeinflussen, und wird häufig im Kontext fehlregulierter entzündlicher Signalgebung und onkogener Phänotypen untersucht. Eine veränderte Expression oder Funktion von PLSCR1 wurde in mehreren krankheitsassoziierten transkriptomischen Signaturen beschrieben, was es zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zu Membrandynamik und interferongetriebenen Programmen macht.
PLSCR1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLSCR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLSCR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLSCR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLSCR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.