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PLAC8 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433072-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PLAC8 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-433072-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Plac8 kodiert PLAC8, ein kleines cysteinreiches Protein, das ursprünglich in Plazentagewebe identifiziert wurde und in murinen epithelialen sowie immunbezogenen Kontexten breit exprimiert ist. PLAC8 wurde mit der Regulation der zellulären Differenzierung, von Stressantworten und membranassoziierten Prozessen in Verbindung gebracht und soll Signalprogramme beeinflussen, die mit angeborener Immunität und entzündlichem Remodeling verknüpft sind. Eine veränderte PLAC8-Expression wurde in experimentellen Systemen mit Veränderungen von Proliferation, Migration und metabolischer Anpassung assoziiert, was es für die Forschung zu Tumorbiologie, Gewebeschädigung und Wirt–Pathogen-Interaktionen relevant macht. In Mausmodellen wird Plac8 daher häufig als kontextabhängiger Modulator der epithelialen Homöostase und der Funktion von Immunzellen untersucht.
PLAC8 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Plac8-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Plac8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Plac8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Plac8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.