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PKAα cat Double Nickase Plasmid (h) | sc-400262-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PKAα cat Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400262-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRKACA kodiert die katalytische Untereinheit Alpha der cAMP-abhängigen Proteinkinase A (PKAα), einen zentralen Effektor der GPCR–Adenylylcyclase-Signalgebung, der vielfältige Substrate phosphoryliert und damit Stoffwechsel, Ionenkanalaktivität, Transkription und den Zellzyklusfortschritt steuert. PKAα reguliert die CREB-abhängige Genexpression und ist mit Knotenpunkten der MAPK-, Calcium- und AKT-Signalwege vernetzt, um kontextspezifische zelluläre Antworten zu formen. Eine aberrante PRKACA-Aktivität ist mit einer dysregulierten cAMP-Signalgebung verknüpft und wurde mit der Tumorbiologie endokriner und hepatischer Gewebe, einer adrenalen Überfunktion sowie veränderten Differenzierungsprogrammen in Zusammenhang gebracht. Als zentrale Kinase innerhalb der cAMP/PKA-Achse wird PRKACA breit in der Signaltransduktionsforschung, in Stressantworten und beim Mapping phosphoproteomischer Netzwerke untersucht.
PKAα cat Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRKACA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRKACA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRKACA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRKACA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.