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Pim-3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402784-ACT | 20 µg | $397.00 |
PIM3 kodiert Pim-3, eine konstitutiv aktive Serin/Threonin-Kinase innerhalb der PIM-Familie, die Zytokin- und Wachstumsfaktorsignale integriert, um Zellzyklusprogression, Überlebenssignalwege und den zellulären Stoffwechsel zu regulieren. Pim-3 moduliert die phosphorylierungsabhängige Kontrolle apoptotischer und proliferativer Programme und greift dabei in Signalwege wie JAK/STAT sowie PI3K/AKT-assoziierte Netzwerke ein, die Transkription und Translation beeinflussen. Eine aberrante PIM3-Expression wurde in mehreren Tumorkontexten beschrieben und wird häufig zusammen mit Readouts zur Stressantwort und mitochondrialen Integrität untersucht. In Modellen der Immun- und Krebsbiologie wird Pim-3 verwendet, um kinasegetriebene Signalplastizität, das Gleichgewicht zwischen Proliferation und Apoptose sowie Pathway-Crosstalk zu untersuchen, der adaptive Phänotypen unterstützt.
Pim-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PIM3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Pim-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PIM3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PIM3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Pim-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PIM3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Pim-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Pim-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PIM3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.