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PHF14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411313-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PHF14 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411313-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PHF14 (PHD-Finger-Protein 14) ist ein chromatinassoziierter nukleärer Faktor, der an der Transkriptionsregulation beteiligt ist, indem er Histonmarkierungen erkennt und die Zugänglichkeit des Chromatins moduliert. Es wirkt an genregulatorischen Programmen mit, die Zellproliferation, Differenzierung und linienspezifische Transkriptionszustände beeinflussen, und ist damit mit Entwicklungs- und epigenetischen Kontrollwegen verknüpft. Eine veränderte PHF14-Aktivität wurde mit fehlregulierten Expressionsnetzwerken in Verbindung gebracht, die für onkogene Signalwege und Gewebeumbau relevant sind, was es für Studien zur Tumorbiologie und zellulären Plastizität interessant macht. In menschlichen Zellen bietet PHF14 einen gut handhabbaren Ansatzpunkt, um zu untersuchen, wie Chromatin-„Reader“ transkriptionelle Outputs und nachgelagerte Phänotypen prägen.
PHF14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PHF14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PHF14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PHF14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PHF14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.