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PGD2 synthase CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402272-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PGD2 synthase CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402272-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
PTGDS kodiert die Prostaglandin-D2-Synthase (PGD2-Synthase), ein Enzym, das die Umwandlung von PGH2 zu Prostaglandin D2 katalysiert – einem bioaktiven Lipidmediator im Arachidonsäure-/Eicosanoid-Stoffwechselweg. Die PGD2-Signalgebung beeinflusst über nachgeschaltete Prostanoid-Rezeptoren und verwandte Lipidnetzwerke den Entzündungstonus, vaskuläre und glattmuskuläre Reaktionen, die Schlaf-Wach-Regulation sowie die Chemotaxis von Immunzellen. Die PTGDS-Expression ist in Geweben wie Gehirn und Meningen besonders ausgeprägt und kann das lokale Prostaglandin-Gleichgewicht modulieren, das neuroinflammatorische und barriereassoziierte Prozesse mitprägt. Eine dysregulierte Prostaglandinproduktion und PTGDS-assoziierte Signalwege werden u. a. im Kontext allergischer Entzündung, Neuroinflammation und der Biologie der Tumormikroumgebung untersucht, in der Lipidmediatoren den Zellzustand und die interzelluläre Signalübertragung beeinflussen.
PGD2 synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PTGDS-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PGD2 synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PTGDS-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PTGDS-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PGD2 synthase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PTGDS-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PGD2 synthase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PGD2 synthase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PTGDS-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.