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Pepsin C CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404137-ACT | 20 µg | $397.00 |
PGC kodiert für Pepsin C (Progastricsin), eine aspartische Endopeptidase, die hauptsächlich von den Hauptzellen des Magens produziert und als inaktives Zymogen sezerniert wird, das in saurem Milieu proteolytisch aktiv wird. Nach der Aktivierung trägt Pepsin C zur luminalen Proteinverarbeitung bei und unterstützt die Physiologie der Magenschleimhaut durch regulierte Sekretion und Proteaseaktivität innerhalb des Netzwerks der Verdauungsenzyme. Abweichende PGC-Expressionsmuster werden häufig als Indikatoren für eine veränderte Differenzierung des Magenepithels und für Umbauprozesse der Schleimhaut genutzt und verknüpfen dieses Gen mit der Forschung zu Magenentzündung, Metaplasie und neoplastischer Transformation. Als magenangereichertes Proteasegen ist PGC zudem aufschlussreich für die Untersuchung epithelialer Linienprogramme und von Proteostase-Veränderungen im Zusammenhang mit der Biologie von Magenerkrankungen.
Pepsin C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PGC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Pepsin C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PGC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PGC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Pepsin C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PGC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Pepsin C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Pepsin C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PGC-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.