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PDGF-C CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401977-ACT | 20 µg | $397.00 |
PDGFC kodiert den thrombozytenabgeleiteten Wachstumsfaktor C (PDGF‑C), einen sezernierten Wachstumsfaktor, der proteolytisch aktiviert wird und hauptsächlich über PDGFRα-haltige Rezeptorkomplexe signalisiert, um die Proliferation und Migration mesenchymaler Zellen sowie das Remodeling der extrazellulären Matrix zu regulieren. PDGF‑C trägt zu angiogenen und stromalen Programmen bei, indem es Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalwege einschließlich PI3K–AKT und RAS–MAPK aktiviert und dadurch die Aktivierung von Fibroblasten sowie das Verhalten perivaskulärer Zellen beeinflusst. In menschlichen Geweben wurde eine fehlregulierte PDGFC-Expression mit fibrotischem Umbau und aberranter Gefäßmusterung in Verbindung gebracht; zudem wird PDGFC häufig im Kontext von Tumor–Stroma-Interaktionen und invasivem Wachstum untersucht. Diese Funktionen machen PDGFC zu einem relevanten Knotenpunkt, um parakrine Signalmechanismen in der Entwicklung, der Wundheilung und in mikroenvironmentgetriebenen Krankheitsmodellen zu analysieren.
PDGF-C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PDGFC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PDGF-C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PDGFC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PDGFC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PDGF-C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PDGFC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PDGF-C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PDGF-C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PDGFC-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.