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PDE5A Double Nickase Plasmid (h) | sc-401627-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PDE5A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401627-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PDE5A kodiert die Phosphodiesterase 5A, eine cGMP-spezifische Phosphodiesterase, die die Stickstoffmonoxid–cGMP-Signalübertragung beendet, indem sie zyklisches GMP zu GMP hydrolysiert. Durch die Kontrolle der cGMP-Spiegel reguliert PDE5A die Aktivität der Proteinkinase G (PKG) und nachgeschaltete Prozesse wie den Tonus glatter Muskulatur, die vaskuläre Reaktivität, die Thrombozytenfunktion sowie kardiale Remodeling-Reaktionen. Die PDE5A-Aktivität ist mit Signalnetzwerken verknüpft, die die Guanylatcyclase-Aktivität mit der Calciumhomöostase und der Zytoskelettdynamik integrieren und dadurch die zelluläre Kontraktilität und Proliferation beeinflussen. Eine dysregulierte PDE5A-Expression oder ein gestörtes Signalgleichgewicht wurde im Zusammenhang mit kardiovaskulärer und pulmonal-vaskulärer Pathophysiologie, fibroseassoziiertem Remodeling und weiteren Kontexten untersucht, in denen eine veränderte cGMP-Homöostase zu krankheitsrelevanten Phänotypen beiträgt.
PDE5A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PDE5A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PDE5A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PDE5A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PDE5A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.