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PDE4B Double Nickase Plasmid (m) | sc-422161-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PDE4B Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422161-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Pde4b** kodiert die Phosphodiesterase 4B (PDE4B), eine cAMP-spezifische Phosphodiesterase, die Signalübertragung beendet, indem sie zyklisches AMP zu 5′-AMP hydrolysiert. Durch die Steuerung der kompartimentierten cAMP/PKA-Signalgebung beeinflusst PDE4B Phosphorylierungsprogramme, die transcriptionelle Outputs wie die CREB-abhängige Genexpression sowie zelltypspezifische Antworten auf die Aktivierung von GPCRs prägen. Die Aktivität von PDE4B ist besonders relevant für Immun- und Entzündungssignalnetzwerke, in denen cAMP-Spiegel die Zytokinproduktion, die Leukozytenaktivierung und die Signalintegration nachgeschaltet an Rezeptoren modulieren, die das intrazelluläre cAMP erhöhen. Eine fehlregulierte, PDE4B-abhängige Kontrolle von cAMP wurde mit Immunfunktionsstörungen und neuroverhaltensbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was PDE4B zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien in murinen Zell- und In-vivo-Modellen macht.
PDE4B Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Pde4b-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Pde4b abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Pde4b-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Pde4b-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.