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PCTAIRE-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405470-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PCTAIRE-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405470-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDK16 kodiert die Serin/Threonin-Kinase PCTAIRE-1, ein Mitglied der CDK-Familie, das mit Cyclinen und regulatorischen Kofaktoren zusammenwirkt, um Phosphorylierungsprogramme zu steuern, die mit Zellzyklusprogression, Vesikeltransport, Zytoskelett-Remodeling und neuronaler Entwicklung verknüpft sind. Die Aktivität von PCTAIRE-1 wird zudem mit Proteostase- und autophagiebezogenen Prozessen in Verbindung gebracht, einschließlich der Modulation von Proteinabbauwegen, die zelluläre Stressantworten beeinflussen. In menschlichen Zellen wurde eine veränderte CDK16-Expression oder Kinase-Signalgebung in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten beschrieben, wobei dies Proliferations-, Migrations- und Differenzierungsphänotypen beeinflussen kann. Diese Eigenschaften machen CDK16 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um in mechanistischen Studien kinasegesteuerte Signalnetzwerke und das Zusammenspiel verschiedener Signalwege zu untersuchen.
PCTAIRE-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDK16-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDK16 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDK16-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDK16-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.