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PC-PLD3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406631-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PC-PLD3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406631-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PLD3 (Phospholipase D family member 3) kodiert ein Typ‑II-Transmembranprotein, das in endolysosomalen Kompartimenten angereichert ist und an der Membranlipid‑Metabolisierung sowie am vesikulären Transport beteiligt ist. PC‑PLD3 wird mit der Regulation der Endosom‑Lysosom‑Funktion, der Proteostase und der Verarbeitung membranassoziierter Substrate in Verbindung gebracht – Prozesse, die mit der neuronalen Homöostase und der angeborenen Immun-Signalgebung verknüpft sind. Genetische Studien und Expressionsanalysen haben PLD3 mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen und veränderten amyloidogenen Signalwegen assoziiert, wodurch es zu einem interessanten Ziel in Modellen für neuronalen Stress, lysosomale Dysfunktion und altersassoziierte Pathologie wird. In zellulären Systemen kann die Perturbation von PLD3 genutzt werden, um zu untersuchen, wie lipid- und vesikelabhängige Mechanismen den Proteinumsatz und Signalausgänge prägen.
PC-PLD3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLD3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLD3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLD3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLD3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.