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patched/PTCH1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400457-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
patched/PTCH1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400457-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTCH1 kodiert den menschlichen Patched-Rezeptor, ein 12-fach transmembranöses Protein, das als primäre Ligandenbindungs- und inhibitorische Komponente des Hedgehog-Signalwegs dient. In Abwesenheit von Hedgehog-Liganden unterdrückt PTCH1 die Aktivität von SMO, um GLI-abhängige Transkriptionsprogramme zu begrenzen, die die embryonale Musterbildung, das Verhalten von Stamm-/Vorläuferzellen und die Gewebehomöostase steuern. Die PTCH1-Aktivität ist eng mit dem Zilientransport und der Signaltransduktion am primären Zilium verknüpft und integriert Entwicklungssignale mit Zellzyklus- und Differenzierungszuständen. Genetische und regulatorische Störungen von PTCH1 gehen mit einer fehlregulierten Ausgabe des Hedgehog-Signalwegs einher und werden intensiv im Kontext von Entwicklungsstörungen sowie der Hedgehog-getriebenen Tumorbiologie untersucht.
patched/PTCH1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTCH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTCH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTCH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTCH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.